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Internationale Projekte

Expert*innenprogramme, technische Hilfsprojekte und Studien in und außerhalb Europas

Grants

Die in Partnerschaft mit europäischen Einrichtungen und Organisationen umgesetzten, Förderprojekte ermöglichen es, unser Know-how in den Bereichen Entrepreneurship und Unternehmensberatung europaweit für benachteiligte Personengruppen einzusetzen. Dabei entwickeln unsere Expert*innen u.a. Leitfäden und Tool-Boxen für Betriebe oder beraten junge Menschen mit Fluchthintergrund bei der Unternehmensgründung.

Global Tenders

Über Projekte im Bereich der technischen Hilfe („Technical Assistance“) unterstützen wir in Ländern außerhalb der EU den Aufbau arbeitsmarkt- und sozialpolitisch relevanter Strukturen und Mechanismen.

Dabei arbeiten wir – im Auftrag der Europäischen Kommission – mit Ministerien, Behörden und der Zivilgesellschaft in Asien, der Balkanregion und in Osteuropa zusammen, um zum Beispiel Angebote von Arbeitsmarktagenturen weiterzuentwickeln, branchenrelevante Kompetenzen zu erarbeiten oder die Arbeitsmarktintegration benachteiligter Personengruppen zu fördern.

Services EU

Im Rahmen unseres Europa-Schwerpunktes unterstützen wir die Europäische Kommission bei der Umsetzung umfassender „Good Practice Exchange“-Programme. Im Zentrum stehen:

  • Grenzüberschreitende Projekte mit großem internationalen Expert*innen-Netzwerk
  • Evaluierungen und europaweite Studien in den Bereichen Arbeitsmarkt und Geschlechtergleichstellung (z. B. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie Frauen in Entscheidungspositionen)

    Unsere Auftraggeber*innen umfassen die Europäische Kommission, Ministerien, das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) bis hin zur Weltbank.

    Kontakt
    DIin Andrea Tauber
    Leitung Geschäftsfeld Internationale Projekte
    E: andrea.tauber@oesb-gruppe.at 

    Grants

    Event Industry Integration

    Ziel des Projekts ist die Unterstützung von Menschen mit Fluchthintergrund, Migrant*innen und ausländischen Beschäftigten in den Partnerländern Dänemark, Deutschland, Liechtenstein und Österreich bei der Integration in Betriebe der MICE-Branche (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions).

    Projektaktivitäten

    • Entwicklung von Tools zur Kompetenzfeststellung
    • Erarbeitung eines Curriculums für Bildungsanbieter*innen zur beruflichen Integration der Zielgruppen
    • Entwicklung einer Toolbox „Diversity Management für Unternehmen“
    • Wirkungsstudie zu New Media & Augmented Reality Application
    • Pilotumsetzung der Outputs (Maßnahme „step2mice“): 2-wöchiger Kurs mit anschließendem Praktikum in Betrieben der Eventindustrie sowie Begleitung und Vermittlung der Kurs- und Praktikumsteilnehmer*innen in Dauerarbeitsplätze, weitere Informationen auf der Website
    • Organisation und Umsetzung von Multiplier-Events sowie Verbreitung der Ergebnisse und Projektinhalte 

    zielgruppe

    • Personen mit Matura, Universitätsabschluss bzw. Studienabbrecher*innen (außer HAK-Absolvent*innen und Absolvent*innen von wirtschaftlichen Studienrichtungen)
    • EDV-Anwender*innen-Kenntnisse

    kontakt

    DIin Andrea Tauber
    E: andrea.tauber@oesb-gruppe.at 

    Weitere Informationen

    Grants

    EUStartGees

    Mit dem Projekt werden Flüchtlinge im Alter von 18 bis 25 Jahren mit der Absicht, sich selbstständig zu machen, dabei unterstützt, finanziell unabhängig und damit stärker in die Gastländer integriert zu werden.

    Im Rahmen des Projekts, das in Deutschland, Finnland, Italien, Österreich und Spanien umgesetzt wird, werden diese jungen Menschen in allen Phasen einer nachhaltigen Unternehmensgründung begleitet und unterstützt.

    Projektaktivitäten

    Das Projekt besteht aus 3 Kernphasen der Unternehmensgründung:

    • Phase 1 “Connect!”: Pre-Incubation, Bedarfsanalyse, Auswahl der Teilnehmer*innen, Messung der unternehmerischen Absicht, Einbindung der lokalen Gesellschaft sowie von Mentor*innen und Coaches, Bekanntmachung des Programms
    • Phase 2 “Think & Design!”: Incubation, intensive Trainings und Workshops (z. B. nationale Geschäftskulturen, rechtliche Rahmenbedingungen, administrative Aufgaben Selbstständiger), Validierung „überlebensfähiger Produkte“, Beschaffen finanzieller Mittel (Darlehen, Mikrokredite, öffentliche Förderungen)
    • Phase 3 “Grow!”: Acceleration, Validierung der Lernschritte durch ein intensives vorantreibendes Programm mit speziellen Mentoring-Sessions und einem Fokus auf die Generierung von Kapital (Investments)

    Die Phasen werden begleitet von:

    • Markt- und Stakeholder-Analyse
    • Erarbeitung eines Training-Curriculums inkl. Lehr-/Lernmaterial
    • Finden von Sponsoren (Unterstützungsprogramm) und Etablieren eines Netzwerks relevanter Stakeholder und Expert*innen
    • Sammeln von Good Practice-Beispielen als Lerngrundlage
    • Entwicklung und Umsetzung von Kompetenz-Checks
    • Mentoring-Programm
    • Erarbeitung eines Blue Prints  

    kontakt

    DIin Andrea Tauber
    E: andrea.tauber@oesb-gruppe.at 

    Weitere Informationen

    Services EU

    Jugend, Digitalisierung und Gleichstellung der Geschlechter

    Austausch bewährter Verfahren auf dem Gebiet der Geschlechtergleichstellung

    Details

    Die Studie Jugend, Digitalisierung und Gleichstellung der Geschlechter basiert auf Fokusgruppeninterviews mit Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren und Interviews mit Expert*innen aus den Bereichen Digitalisierung, Jugend und Gleichstellung. Diese wurde in 10 EU-Mitgliedstaaten umgesetzt.

    Umfang

    • Inhaltliche und methodische Konzeption von drei Seminaren pro Jahr
    • Auswahl der teilnehmenden unabhängigen Expert*innen, die logistische Betreuung der Teilnehmer*innen
    • Moderation der Veranstaltungen
    • Erstellung zusammenfassender Berichte (in Englisch, Deutsch und Französisch), die auf der Programm-Webseite veröffentlicht werden
    • Evaluierung des Programmes

    Themenschwerpunkte

    Die Forschung konzentrierte sich auf:

    • Identifizierung und Analyse geschlechtsspezifischer Chancen, die durch digitale Technologien entstehen
    • Identifizierung geschlechtsspezifischer Risiken der Digitalisierung
    • Formulierung von politischen Empfehlungen in diesem Bereich

    kontakt

    Mag.a Dr.in Monika Natter
    E: monika.natter@oesb.at   

    Weitere Informationen

    Global Tenders

    Kosovo - Enhancing Employment of Vulnerable Groups

    EU Funded Technical Assistance Project on establishing structures and measures for integration of Vulnerable Groups in Kosovo.

    Details

    The overall objective of this project is to contribute to the transition from social assistance to employment of the most disadvantaged groups in the labour market, putting a special emphasis on social aid beneficiaries and people with disabilities.

    This objective will be contributed to through the project purpose defined as support to employment and social inclusion of the most disadvantaged and vulnerable groups in the labour market, in particular beneficiaries of social assistance and people with disabilities, through development and implementation of active employment policies at central and regional levels that will improve the employability of the above-mentioned groups and provide opportunities for entrepreneurship.

    The project is financed by the EU Commission; Beneficiary institution in Kosovo is the Ministry of Labour and Social Welfare (MLSW). The project implementation is planned to start beginning of 2014 and will last for 24 months.

    ÖSB Consulting GmbH enforces the two party consortium led by WYG and provides expertise in designing, elaboration and implementation of active labour market measures as a function of the needs of these target groups.

    PROJECT OVERVIEW

    Project TypeTechnical Assistance
    Duration2014–2017
    Place of implementationPristina, Kosovo
    BeneficiariesPublic institutions in social and employment sector
    Contracting AuthorityEuropean Commission, DG Development & Cooperation (EuropeAid)
    ContactAnas Saedaddin

    kontakt

    Mag.a Dr.in Monika Natter
    E: monika.natter@oesb.at   

    Services EU

    Radikalisierung und Frauen

    Analyse für den Ausschuss Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des Europäischen Parlaments

    Details

    Noch immer wird gewalttätige Radikalisierung in der Regel als ein vornehmlich „männliches“ Phänomen wahrgenommen. Die Rolle von Frauen in extremen Bewegungen wird demnach oft vernachlässigt oder auf die passive Opferrolle reduziert, obwohl sie durchaus aktive Unterstützung leisten, z.B. bzgl. Rekrutierung und Geldmittelbeschaffung, aber auch in operationellen Rollen bis hin zu Attentäterinnen.

    Frauen spielen daher eine fundamentale Rolle in der Stützung und Verbreitung jihadistischer Ideologien. Dabei gibt es kein allgemeingültiges Profil von Frauen, die den Jihadismus unterstützen, jedoch werden oft gewisse Schub- und Sogfaktoren genannt.

    Insbesondere spielt auch das Internet eine relevante Rolle, besonders in der Rekrutierung von Frauen. Fest steht jedenfalls, dass die weibliche Radikalisierung ein komplexes, multi-kausales Phänomen ist und ebensolche Antworten verlangt.

    Was die Radikalisierungsprävention betrifft, werden Frauen mehrheitlich als Mütter, Schwestern und Ehefrauen involviert. Obwohl dies wichtige Rollen sind, kommt es dadurch aber auch zu einer gewissen Stereotypisierung, die wertvolle andere mögliche Einsatzbereiche von Frauen übersieht, z.B. als Politikbeeinflusserinnen, Erzieherinnen, wichtige Mitglieder der Gemeinschaft und Aktivistinnen.

    Ziele

    Die Analyse wurde von Juli bis November 2017 durchgeführt und verfolgte zwei Zielsetzungen:

    • Eine Untersuchung der Faktoren, die zur Radikalisierung von Frauen und ihrer Einbindung in gewalttätigen Extremismus führen sowie existierender Mechanismen zur Bekämpfung der Radikalisierung von Frauen und Mädchen.
    • Die Darstellung des Potenzials von Frauen in der Radikalisierungsprävention.

    Services EU

    Rechtliche Berufe in der EU

    Studie für den Rechtsausschuss des Europäischen Parlamentes (JURI)

    Details

    Trotz eines kontinuierlichen Trends zu einer größeren Geschlechterbalance in Rechtsberufen weisen die Daten v. a. auf ein noch immer bestehendes geschlechtliches Ungleichgewicht in den Top-Positionen sowie horizontale Segregation hin (so ist z.B. unterstützendes Personal im Rechtsbereich in der Regel vorrangig weiblich dominiert). Obwohl es teils erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen rechtlichen Systemen, Ländern, Rechtsberufen und Hierarchieebenen gibt, trifft dies für alle EU-Mitgliedstaaten zu.

    Ein Beispiel hierfür ist etwa der Richter*innen-Beruf. Gesamteuropäisch betrachtet herrscht hier ein Geschlechtergleichgewicht bzw. sogar ein leichter Überhang an Frauen. Dies gilt aber nur für die unteren Hierarchie-Ebenen. In Staaten des angelsächsischen Rechtskreises hingegen ist wiederum der gesamte Richterberuf zu über 60% männlich dominiert.

    Die Erkenntnisse der Studie erfordern demnach einen beträchtlichen Handlungsbedarf um die Hauptbarrieren für die gleiche Teilhabe von Frauen und Männern in Rechtsberufen zu beseitigen. Diese umfassen insbesondere:

    • das Fortbestehen von Geschlechtsstereotypen, inklusive eines geschlechtsbezogenen Verzerrungseffektes („gender bias“) bezüglich Recruitment und Beförderung. So wird z. B. Männern generell mehr Kompetenz zugesprochen und v.a. Mutterschaft mit einem Fehlen an Engagement für den Beruf gleichgesetzt. Die „gläserne Decke“ und eine vor allem auf Männer abgestimmte Unternehmenskultur verhindern dabei, dass Frauen in Top-Positionen aufsteigen.
    • Schwierigkeiten, Beruf und Familienleben unter einen Hut zu bringen („work-life-balance“). Dies wird besonders verstärkt von der Tatsache, dass in vielen rechtlichen Berufen Überstunden und lange Arbeitszeiten als Zeichen für Einsatz und Hingabe und geradezu als eine Notwendigkeit für den beruflichen Aufstieg angesehen werden.
    • ein Fehlen an Transparenz in den Prozessen zur Einstellung und Beförderung.
    • ein Mangel an effektivem Mentoring und unterstützenden Netzwerken für Frauen.
    • eine fehlende Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern in rechtlichen Top-Positionen.

          Empfehlungen der Studie umfassen u. a.:

          • den Austausch von „Good Practices“ zwischen den Mitgliedstaaten um das Ungleichgewicht in rechtlichen Berufen zu bekämpfen,
          • die Förderung der Entwicklung von entsprechenden Aktionsplänen in den Mitgliedstaaten,
          • und die Festsetzung von Zielvorgaben und auch Quoten wenn nötig.

          Zudem ist mehr systematische Erforschung der Situation von Frauen und Männern in rechtlichen Berufen nötig sowie eine bessere Erhebung und Sammlung von auf europäischer Ebene vergleichbarer Daten.

          Im Bereich der rechtlichen Ausbildung wäre die Einführung eines geschlechtsspezifischen Ansatzes als Querschnittsthema wünschenswert.  

          Ziele

          Die Studie wurde von Dezember 2016 bis Juni 2017 in Zusammenarbeit mit der Queen’s University Belfast erstellt und verfolgte folgende Ziele:

          • Ein Bild über die Situation in verschiedenen rechtlichen Berufen in allen 28 Mitgliedstaaten zu vermitteln.
          • Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen oder Männern in manchen rechtlichen Berufen zu ermitteln und zu untersuchen.

          Die Methode stützte sich dabei auf drei Säulen: Literaturanalyse, Konsultationen mit Interessensgruppen und sekundäre Datenerhebung aus bestehenden nationalen und europäischen statistischen Quellen.

          Services EU

          Voneinander Lernen

          Austausch bewährter Verfahren auf dem Gebiet der Geschlechtergleichstellung

          Details

          Seit 2011 setzen wir das EU-Programm „Voneinander Lernen“ auf dem Gebiet der Geschlechtergleichstellung (Europäische Kommission, GD Justiz) um.

          Ziel des Programmes ist es, durch den Austausch von Erkenntnissen und bewährten Verfahren zwischen Regierungsvertreter*innen, unabhängigen Expert*innen, EU-Beamt*innen und anderen beteiligten Interessengruppen gegenseitiges Lernen anzuregen.

          Den Schwerpunkt bilden konkrete Politikmaßnahmen und Praxisbeispiele. Es sollen sowohl Chancen als auch Stolpersteine für die Politikumsetzung aufgezeigt und die Möglichkeiten bzw. Herausforderungen hinsichtlich der Übertragbarkeit auf andere Staaten untersucht werden.

          Umfang

          • Inhaltliche und methodische Konzeption von drei Seminaren pro Jahr
          • Auswahl der teilnehmenden unabhängigen Expert*innen, die logistische Betreuung der Teilnehmer*innen
          • Moderation der Veranstaltungen
          • Erstellung zusammenfassender Berichte (in Englisch, Deutsch und Französisch), die auf der Programm-Webseite veröffentlicht werden
          • Evaluierung des Programmes

          Themenschwerpunkte

          • Förderung von Frauen in politischen und ökonomischen Entscheidungspositionen
          • Reduzierung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles („gender pay gap“)
          • Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Privatleben
          • Gewalt gegen Frauen
          • Gender Mainstreaming und Bewertung geschlechtsbezogener Auswirkungen („gender impact assessment“)
          • Förderung weiblichen Unternehmertums
          • Beseitigung von Geschlechtersegregation auf dem Arbeitsmarkt und in der Bildung
          • Die Rolle von Männern in der Förderung der Geschlechtergleichstellung

          kontakt

          Mag.a Dr.in Monika Natter
          E: monika.natter@oesb.at   

          Weitere Informationen